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Nova Gorica

Die Einzigartigkeit der jüngsten Stadt Sloweniens

 

Nova Gorica, das direkt an der Grenze zu Italien liegt, ist auch im weiteren europäischen Raum eine Stadt ohne Gleichen. Sie entstand erst nach dem Zweiten Weltkrieg und entfaltet seither ihre einzigartige, immer jugendliche Identität, die von zahlreichen Kulturen inspiriert wird, die sich an diesem faszinierenden Berührungspunkt verschiedener Welten treffen. Wenn man die Stadt in möglichst wenigen Worten beschreiben wollte, würde man Nova Gorica wohl die Stadt der Vielfalt und der Rosen nennen.

Junge Innenstadt

 

Der Grundstein für Nova Gorica wurde erst am 13. Juni 1948 gelegt, als die bisherige Regionalhauptstadt Gorizia an Italien fiel und die Grenzen nach dem Krieg neu gezogen wurden. 

An der westlichen Staatsgrenze, direkt neben der alten Stadt, dem heute italienischen Gorizia, entstand im Nachkriegsaufschwung eine Stadt der Neuzeit.

Die stadtplanerisch modern angelegte Stadt ist wie ein Park gestaltet, es gibt zahlreiche Bänke, die zum gemeinsamen Verweilen unter den Kronen der mannigfaltigen Bäume einladen. Bei einem Spaziergang durch die Stadt können Sie die Gebäude, die von führenden slowenischen Nachkriegsarchitekten geplant wurden, und zahllose Rosen – das Stadtsymbol von Nova Gorica ‒ an jeder Ecke bestaunen. Gönnen Sie sich eine Verschnaufpause in einem der zahlreichen Lokale. Alles ist leicht zu erreichen: Galerien, Theater, die Stadtbibliothek und Räumlichkeiten für Geselligkeit, Unterhaltung und Entspannung.

Am Berührungspunkt der Welten

 

Die geografische Lage von Nova Gorica ist etwas Besonderes. Im Laufe der Jahrhunderte trafen und vermischten sich hier die germanische, romanische und slawische Kultur, aber auch die jüdische Kultur hinterließ ihre Spuren. Hier trafen Armeen aufeinander und an den Fronten bekämpften sich Soldaten zahlreicher Nationen. Und genau hier berührt die mediterrane Welt die Alpen- und dinarische Welt, hier begegnen sich verschiedene Düfte und berauschende Geschmäcker. Von allem etwas spürt man in Nova Gorica, der weltbürgerlichen Stadt mit ihren berühmten Casinos, Unterhaltungszentren und Hotels, die zweifellos der bekannteste Teil des touristischen Angebots der Stadt sind.

Geschichten aus vergangenen Zeiten

 

Ganz in der Nähe des Stadtzentrums können Sie zahlreiche kulturelle Sehenswürdigkeiten bestaunen. Im nahe gelegenen Solkan befindet sich die Brücke von Solkan über den Fluss Soča, der größte Steinbogen über einer Eisenbahnstrecke weltweit. Hier erheben sich über dem Fluss Soča, dem schönsten Fluss Sloweniens, auf der einen Seite der Berg Sveta Gora mit seinem Wallfahrtszentrum, der berühmten Basilika und dem Kloster, und auf der anderen Seite des Flusses der Berg Sabotin, auf dem sich der Park des Friedens befindet, der an die Kämpfe an der Isonzo-Front während des Ersten Weltkriegs erinnert. Auf einem Hügel auf der anderen Seite der Stadt lädt das Kloster Kostanjevica zu einem Besuch der Škrabec-Bibliothek und der Gruft der letzten Nachkommen des französischen Adelsgeschlechts der Bourbonen ein. An verschiedenen Orten sind die Sammlungen des Regionalmuseums Goriški muzej zu bestaunen: auf der Burg Kromberk, in der Villa Bartolomei und in der Museumsammlung Kolodvor, die Teil des Museums an der Grenze ist. Eine besondere Sehenswürdigkeit der Stadt ist der Europaplatz, der sich an der Staatsgrenze vor dem Bahnhof befindet, und auf dem als Zeichen der Zusammengehörigkeit der beiden Städte Gorizia und Nova Gorica oft verschiedene Veranstaltungen abgehalten werden. 

Die beiden Städte Gorizia und Gorica, die ältere italienische und die jüngere slowenische Stadt, sind heute eng miteinander verbunden, es gibt keine Grenzübergänge mehr und die Menschen leben das Miteinander und den Austausch.

Geschmack, so viel Sie wollen

 

Die Vielfalt von Nova Gorica können Sie im wahrsten Sinne des Wortes auch schmecken. Das Vipava-Tal bietet das ganze Jahr über leckere und abwechslungsreiche landwirtschaftliche Erzeugnisse. Hier sind auch erstklassige Weine zuhause und die hiesigen Köche sind Meister in der Zubereitung erlesener, hausgemachter Speisen. Die auffälligste Besonderheit, die für die Dörfer rund um Nova Gorica typisch ist, ist der Radicchio, der von den Einheimischen „sukénski régut“ genannt wird. Dieser Salat ist erst mitten im Winter reif und bereichert die lokale Küche. Zahlreiche ausgezeichnete RestaurantsGasthäuser und Bauerngasthöfe in Nova Gorica und der Umgebung bieten viel gastronomischen Genuss und die Stadt ist ein wahres Paradies für Feinschmecker.

Informationen und geführte Besichtigungen
Tourismusinformationszentrum Nova Gorica